Epikur

Epikur
Geburt 341 v.Chr.
Tod 270 v.Chr.

War ein spätgriechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus, der nun schon seit über 2000 Jahren von Atheisten und Agnostikern glühend gefeiert und von Christen und Muslimen wüst beschimpft wird. Er stellte die These auf, dass jede Materie, darunter auch der menschliche Körper, aus unteilbaren Atomen besteht. Er dementierte die Unsterblichkeit der Seele und glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod – aus den vereinzelten Atomen, die nach dem Zerfall des Körpers übrig bleiben, könne nichts Vernünftiges mehr entstehen.

Die epikureische Philosophie gestaltet sich als ein Lehrbuch zu den verschiedenen Wegen des Glücks: über Wünsche und Begehren, Leiden und Tod, Freundschaft und Liebe, Wissen und Vernunft, über die Natur des Menschen und die Gerechtigkeit als Gesellschaftsvertrag. Gotteserkenntnis und der Diskurs mit Göttern zählen für Epikur nicht zu den Wegen des Glücks, denn auch wenn sie unsterblich sind, so seien Götter doch unveränderlich und gleichgültig gegenüber Menschenleben: Sie mischen sich in diese nicht ein und haben überhaupt keinen Einfluss auf jegliche Ereignisse. Die Theodizee-Frage lehnte Epikur klar ab.

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